

Entstehung eines Fingerhaus Centro 300 mit Galerie und Wintergarten

Die Estrichleger waren heute auch wieder vor Ort und haben im Kellerflur den alten Estrich rausgerissen, die zweite fehlende Dämmplattenlage verlegt und den neuen Estrich (diesmal schnell trocknender Zementestrich) eingebracht.


Am späten Nachmittag sind dann noch zwei Leute von der Bohrfirma aufgetaucht und haben das zweite Bohrloch nun komplett mit Betonit vergossen.
Auch die Putzer waren wieder vor Ort und haben jetzt den kompletten Außenputz aufgetragen.



Außerdem wurde heute Vormittag von Fingerhaus der Hausdichtheitstest (Blower-Door-Test) durchgeführt. Dabei wurde Luft ins Haus geblasen - das heißt es wurde ein Überdruck erzeugt - und gemessen wie viel wieder entwichen ist. Es wurde ein Wert von 0,78 erreicht, was sehr gut sein soll. Der Grenzwert wäre 1,5 gewesen.
Wir bekamen heute auch noch einen Anruf von der Bohrfirma, die uns den kommenden Montag als Bohrbeginn der Tiefenbohrung für die Erdwärme nannte. Wir sollten noch einen Container für das anfallende Bohrgut organisieren. Ein Blick in die Gelben Seiten unter Containerdienst half uns dabei weiter, eine Firma zu beauftragen, die uns einen 7 Kubikmeter wasserdichten Container auf die Baustelle bringen wird.

Heute Morgen hat die beauftragte Firma unseres Energieversorgers einen Graben zu unserem Haus für Strom, Telefon und Wasser erstellt und zwei Kernbohrungen durch unsere Kellerwand durchgeführt. Am späten Nachmittag kamen zwei Mitarbeiter der Heizungsbaufirma, um unsere Wärmepumpe und unseren Technikraum wieder in Ordnung zu bringen.
Als wir heute Mittag bei schönstem Wetter mit dem Abbau des Gerüstes an der Stelle begannen, an der am Montag unser Energie- und Wasserversorger die Hausanschlüsse legen wird, hörten wir auf einmal ein lautes Rauschen und Zischen aus unserem Keller. Es trat sofort ein riesige Dampfwolke aus unseren Lichtschächten aus. In voller Panik rannten wir in unseren mittlerweile nebelverhüllten Keller und sahen als dieser sich lichtete, dass aus unserer Wärmepumpe eine rosa Flüssigkeit spritzte. Was ist da nur passiert? Wir haben doch weder Strom noch Wasser im Haus! Es stellte sich heraus, dass diese Flüssigkeit ein Frostschutzmittel ist und sich normalerweise im Solarkreislauf befindet. Als sich der Kollektor aufgrund der Sonneneinstrahlung erwärmt hatte, stieg der Druck in der Solarleitung entsprechend stark an. Entweder hatte der Installateur bei der Montage einen Sicherungsring vergessen, so dass sich ein Schlauch durch den starken Druck löste und sich der Inhalt des Solarkreislaufes im Keller verteilte bzw. verdampfte oder es liegt ein technischer Defekt an der Wärmepumpe vor. Tatsache ist, dass an einem der zwei Schläuche der Solaranlage kein Sicherungsring vorhanden war. Laut Aussage des Kundennotdienstes der Heizungsbaufirma wird morgen ein Mitarbeiter vorbeikommen, sich die Sache anschauen und hoffentlich unseren total versauten Keller reinigen und wieder trocken legen.




Eigentlich sollten die Heizungsbauer erst am Donnerstag kommen. Doch nun sind heute schon 3 Monteure der Heizungsbaufirma mit eigenem LKW auf der Baustelle aufgetaucht und haben die ganzen Rohre, Schläuche und Sonstiges gebracht, damit sie morgen früh gleich loslegen können. Dann wird es wahrscheinlich im Haus richtig voll werden. Denn Karsten mit seinem Team, die heute unter anderem unser Treppengeländer montiert haben, und die Elektriker werden ebenfalls noch beschäftigt sein. Unser Fingerhaus-Bauleiter war heute auch vor Ort, um sich ein Bild machen zu können. Er hat uns mitgeteilt, dass morgen endlich die fehlenden Dachziegeln kommen werden.



Nebenbei hat unser Erdbauer, der eigentlich für heute fertig sein wollte, seine Verfüllarbeiten fortgesetzt und zuletzt noch einen Schotterstreifen als Spritzschutz für die Außenwände, falls es mal wieder regnen sollte, rund um das Haus angelegt.
Es sind unzählige Fingerhaus-LKW´s angefahren, die immer wieder Teile unseres Hauses brachten.
Am Nachmittag kam dann noch der Gerüstbauer, der das Baugerüst um die bereits aufgestellten Wände baute. Es soll solange stehen bleiben, bis das Haus komplett verputzt sein wird.

Heute wurde unser Revisionsschacht vom Kanalbauunternehmen fertiggestellt. Der Erdbauer konnte aufgrund des schönen Wetters zu unserem Glück seine Verfüllarbeiten fortsetzen. Leider ist aber unser vorhandenes Aushubmaterial zu bindig und wegen des gestrigen Starkregen sehr aufgeweicht, so dass ca. 70 Kubikmeter Sand beigemischt werden musste, was natürlich wieder mit nicht kalkulierten Kosten verbunden ist. Hätten wir uns dagegen entschieden, könne der Tiefbauer keine Garantie für die Verfüllung geben und wir hätten mit späteren Bodensenkungen rechnen müssen. Morgen geht es mit den Anschluss der Entwässerungsrohren und der anschließenden kompletten Verfüllung weiter. Andrea war heute mal wieder beim Tiefbauamt, um den Antrag für die halbseitige Straßensperre abzugeben, da unser Haus am kommenden Dienstag mit dem Autokran aufgestellt wird. Laut Wetterbericht soll es an diesem Tag zum Glück sonnig werden.
Morgen soll auch wieder unser Tiefbauer auf der Baustelle tätig werden und mit den Verfüllarbeiten beginnen. Er wird zuerst bis Höhe der Entwässerungsöffnungen der Kellerwand verfüllen. An diesen wird er dann die Entwässerungsrohre anschließen und in einem Sandbett bis zu dem hoffentlich bis dahin errichteten Revisionschacht führen. Zu diesem Zeitpunkt werden wir dann auch unsere Lichtschächte montieren. Heute kam auch ein Schreiben von Fingerhaus, in dem uns der genaue Aufstellungstermin für unser Haus offiziell bestätigt wurde. Es soll am kommenden Dienstag den 12. Februar mit der Hausmontage begonnen werden. Außerdem haben wir heute die Noppenbahn (schlichtes braun) über unsere magentafarbenen Dämmplatten angebracht.


Am Nachmittag ist auch noch unser zuständiger Bauleiter Herr S. von Fingerhaus bei uns auf der Baustelle gewesen, um den Keller nachzumessen. Zum Glück stimmen alle Maße mit den Plänen überein. Es wurde lediglich eine Höhendifferenz von 0,8 cm festgestellt, die aber leicht mit dem Haus wieder ausgeglichen werden kann.

Außerdem wurde heute der von einem örtlichen Elektriker geliehener Baustellenstromkasten installiert. Morgen sollen die von uns bestellten Dämmplatten angeliefert werden, die wir dann am Donnerstag an die Kelleraußenwand anbringen werden. Denn schon am Montag wird der Tiefbauer mal wieder mit seinen Gerätschaften anrücken und unsere schöne Baugrube verfüllen, um dann die Entwässerungsleitungen entsprechend zu verlegen. Ein Kanalbauunternehmen, welches wir separat beauftragt haben, den Anstich an den öffentlichen Kanal durchzuführen, will ebenfalls am Montag mit den Arbeiten beginnen.



Morgen werden dann die Doppelwände mit Beton gefüllt sowie die Kellerdecke betoniert.
Da unsere Anreise nach Frankenberg nicht die kürzeste ist, sind wir schon am Sonntag den 18. November angereist. Für uns wurde ein Zimmer im Hotel Ratsschänke, das sehr schön mitten in der romantischen Altstadt Frankenbergs liegt, von Fingerhaus reserviert. Am Montag waren wir um 8.30 Uhr im Bemusterungszentrum, wo uns Herr Hense in Empfang nahm. Auf seine ruhige und sympathische Art hat er uns durch die Bemusterung geführt und uns zwischendurch zu einem leckeren Mittagessen eingeladen. Herzlichen Dank an ihn und Fingerhaus. Herr Hense ist mit uns das ganze geplante Haus durchgegangen. Angefangen mit der Außenputzfarbe, Dacheindeckung, Dachrinnen, Wahl der Fenster und Türen mit deren Griffe, Fensterbänke, Jalousien, Haustechnik usw.


Um 7.30 Uhr ging unser ICE nach Hannover, dort steht das Musterhaus Centro 301 B, für das wir uns allein aufgrund von Bildern und Grundrissen entschieden hatten. Natürlich wollten wir unser zukünftiges Haus auch einmal live erleben. Wir fühlten uns darin gleich so wohl, dass wir den ganzen Tag dort verbracht haben und die zwei netten Verkäufer stundenlang mit unseren Fragen gelöchert haben. Die zwei Herren waren wirklich sehr geduldig und haben uns sogar am Abend noch zum Hauptbahnhof gefahren. Nochmals vielen Dank dafür. Unser Fazit - das Haus ist genauso, wie wir es uns vorgestellt haben.
